FAS und FASD

Unsere Angebote:

  • FAS-Diagnostik nach deutscher und amerikanischer Leitlinie (4-digit-code)
  • Schweregradabschätzung
  • Ergänzung der FAS-Diagnostik um eine genetische Untersuchung 
  • Bei zusätzlichen Erkrankungen wie z.B. Bindungsstörung, Trauma, ADHS auch weitere neuropsychologische Untersuchungen
  • Attestierung der Befunde für Kindergarten, Schule, Jugendamt, Sozialamt
  • Beratung zu Schwerbehindertenausweis und Pflegegeld
  • Informationen über Hilfen im Alltag, in der Schule und der beruflichen Entwicklung
  • Beratung zu therapeutischen Angeboten
  • Sozialpädagogische Beratung zu FAS-typischen Verhaltensstörungen

Zur Information:

Alkoholkonsum während der Schwangerschaft ist eine sehr häufige Ursache für Entwicklungverzögerungen und extreme Verhaltensstörungen. Wenn der Verdacht besteht, dass der Alkoholgenuss während der Schwangerschaft Ursache der Entwicklungsstörung seien könnte, dann sollte dies untersucht werden. Die verständlichen Schuldgefühle bei der Mutter sollten kein Hindernis für die Untersuchung sein. Denn hier geht es nicht um Schuldfragen, sondern mit der richtigen Diagnose den bestmöglichen Weg für das Kind zu finden.

Dafür gibt es ein diagnostisches Vorgehen, dass sich mittlerweile international bewährt hat. Wir können Ihnen diese FAS-Diagnostik hier anbieten, und bei Bestätigung des Verdachtes auch attestieren. Wenn Sie ihr Kind bei uns untersuchen lassen wollen brauchen wir die Geburtsdaten (Länge, Gewicht, Kopfumfang, Schwangerschaftswoche), besser noch den Mutterpass, das Vorsorgeheft des Kindes und wenn vorhanden alle weiteren Vorbefunde. Die körperlich-neurologische Untersuchung wird dann bei Bedarf noch durch neuropsychologische Tests, genetische Untersuchung, EEG und cMRT ergänzt.

Diese Diagnose hat weitreichende Konsequenzen für das betroffene Kind. Menschen mit FAS/FASD sind oft im Alltag deutlich gehandicapt. Sie haben oft sehr grosse Probleme in der Handlungsplanung, wirken unselbstständig und unorganisiert. Dazu kommt eine erhöhte Impulsivität und Sprunghaftigkeit, fast immer auch eine schlechte Konzentration und hohe Ablenkbarkeit. Auffällig ist, dass trotz intensiver Bemühungen von Elternhaus und Schule pädagogische und therapeutische Maßnahmen oft nur wenig ändern. Mit der gesicherten Diagnose kann die Therapie optimiert werden und das Kind hat Anspruch auf Eingliederungshilfen nach dem Sozialgesetzbuch. Wir beraten Sie dazu gern.